Spirit-Moment von Stefan Andromis Herbert

Spirit-Moment von Stefan Andromis Herbert

Ich bin 1965 in Hannover geboren und wuchs dort in einer b├╝rgerlichen Familie als Sohn einer kaufm├Ąnnischen Angestellten und eines Maschinenbau-Ingenieurs auf. Meine Jugendzeit verlebte ich eher zur├╝ckgezogen. Ich hatte auch weniger Interesse an Feten und Diskobesuchen, stattdessen las ich ich leidenschaftlich Science-Fiction B├╝cher, ein Thema welches mich bisher heute fasziniert.

Am liebsten waren mir Geschichten, die tief im Weltraum spielten, denn in fremden Welten, Sternensystemen und Galaxien f├╝hlte ich mich viel wohler als hier auf der Erde. Des weiteren interessierten mich epische Erz├Ąhlungen, in denen sich galaktische Zivilisationen ├╝ber Jahrtausende hinweg entwickelten. Sp├Ąter bin ich ein gro├čer Fan von Star Trek geworden, wo mich das friedliche Zusammenleben von vielen unterschiedlichen Rassen in einer vereinigten F├Âderation der Planeten am meisten begeistert.

Ich hatte auch immer ein gro├čes Interesse an unserem Planeten Erde und wie wir in den vielf├Ąltigsten Kulturen und Religionen auf ihr leben. Schon fr├╝h habe ich mich gefragt, was der Sinn unseres Daseins ist, der aus meiner Sicht f├╝r alle Menschen gleich sein m├╝sste, ob sie nun vor 10.000 Jahren als Aborigine in Australien gelebt haben, im deutschen Mittelalter, ob man als Kind reicher Eltern in den USA geboren ist oder in den Slums von Mumbai aufw├Ąchst.

Die Antwort darauf fand ich in der Lehre der Reinkarnation, in der sich eine Seele ├╝ber viele Leben hinweg immer wieder verk├Ârpert, um sich so zu vervollkommnen. Aus dieser Sicht ist unsere heutige Existenz ein Ergebnis der fr├╝heren Inkarnationen, und wir erfahren genau jene Situationen, die uns noch zur Ganzheit unserer Seelenerfahrung fehlen.

├ťber Erich van D├Ąniken fand ich Anfang der 90er Jahre zur Pr├Ąastronautik, nach der wir seit der Fr├╝hzeit und der Antike von au├čerirdischen Zivilisationen besucht wurden. Von Anfang an war es mir aber nicht wichtig zu beweisen, dass uns Au├čerirdische besuchten oder dies noch weiterhin tun, sondern warum sie hier sind und welche Botschaft sie f├╝r uns haben.

So fand ich bald zu den geschannelten Nachrichten von Ashtar Sheran, dem Kommandanten einer au├čerirdischen Lichtflotte, die seit vielen Jahrtausenden die Entwicklung der Menschheit beobachtet und zu Botschaften von aufgestiegenen Meistern wie Sananda und St. Germain. Durch sie erfuhr ich, dass sich die Menschheit auf einem Bewusstwerdungsweg von der 3. in die 5. Dimension befindet oder auf dem Aufstieg von einem Bewusstsein der Dualit├Ąt und der Getrenntheit in ein Bewusstsein der Einheit und des Lichts.

In dem Moment erkannte ich, dass ich selbst aus dem Licht oder von den Sternen komme und hier auf der Erde bin, um die Menschheit auf ihrem Weg zur├╝ck ins Licht zu begleiten. Pl├Âtzlich ergab f├╝r mich alles in meinem Leben einen Sinn: mein gro├čes Interesse an Science-Fiction, an dem Weltraum, an diesem Planeten Erde, an fremden Kulturen, meine jahrelange Suche nach einem Platz in diesem Leben, den ich jetzt gefunden hatte. Dies war bis dahin der entscheidendste ÔÇ×Spirit MomentÔÇť und hat meinen spirituellen Werdegang bedeutend gepr├Ągt.

Um das Jahr 2000 begab ich mich auf den Weg des Herzens, wodurch meine eigene Heilwerdung in den Mittelpunkt r├╝ckte. Das Wichtigste war f├╝r mich nun, mein Herz zu ├Âffnen und mich selbst so anzunehmen wie ich bin, mit all meinen ├ängsten, Schuldgef├╝hlen und anderen Emotionen. Dies erreichte ich wesentlich ├╝ber die Heilung des Inneren Kindes, mit innere Reisen und Vergebungsarbeit.

Doch habe ich den Weg des Herzens nicht als einen leichten Weg ohne Schmerzen und ohne Leid erlebt, denn er f├╝hrte mich in eine schwierige finanziellen Krise. Verst├Ąndlicherweise versuchte ich zuerst gegen sie anzuk├Ąmpfen, doch dadurch fand ich keinen Weg aus ihr heraus. Zu einen gab es niemanden, der mir in dieser Zeit finanzielle Unterst├╝tzung geben konnte, zum anderen vermochte ich sie auch mit Affirmationen, mit Bestellungen an das Universum oder auf andere Weisen zu l├Âsen.

Erst, als ich das K├Ąmpfen aufgab, in dem ich mein Schicksal akzeptierte und die Engel und meine geistige F├╝hrung von Herzen bat, mir zu helfen, erhielt ich sie und fand einen Weg hinaus. Dies brachte mir auch die Erkenntnis, dass Krisen nichts Schlimmes sind und auch keine Bestrafung, weil wir scheinbar etwas ÔÇ×FalschÔÇť gemacht haben, sondern dass wir sie erleben, um an ihnen zu wachsen und zu reifen.

In dem ich loslie├č und aufh├Ârte, meine Lebenssituation ├Ąndern zu wollen, erfuhr ich auch eine f├╝r mich wichtige ├ľffnung hin zum Licht, welche zu mehr Liebe zu mir selbst und Dankbarkeit f├╝r das Leben f├╝hrte. In dem ich lernte, mein leidvolles Dasein an eine h├Âhere Macht abzugeben, fand ich gleichzeitig zu mehr Vertrauen ins Leben. Auch erkannte ich, dass der Aufstiegsprozess kein Weg nach ÔÇ×obenÔÇť ist, sondern nach innen. Seitdem bin ich der Ansicht, dass wir nur durch innere Heilung und Transformation zu einem bewussteren Wesen erwachen k├Ânnen.

Der Aufstieg ins Licht war mir jetzt nicht mehr so wichtig, stattdessen lag meine Aufmerksamkeit auf dem Weg nach ÔÇ×innenÔÇť. Auch erkannte ich, dass alles in uns selbst ist. Deshalb ist es f├╝r mich nicht hilfreich, Mitmenschen oder ├Ąu├čeren Ereignissen die Schuld daf├╝r zu geben, dass es mir nicht gut geht, sondern die Ursache bei mir selbst zu finden. Damit erlebte ich einen weiteren entscheidenden ÔÇ×Spirit MomentÔÇť. Diesen Weg bin ich bis heute konsequent gegangen und gebe ihn auch immer wieder an meine Mitmenschen weiter.

In den darauffolgenden Jahren besch├Ąftigte ich mich unter anderem mit der 11:11 Energiearbeit der Amerikanerin Solara, mit Kristallsch├Ądel und machte in der Partei ÔÇ×die ViolettenÔÇť Erfahrungen mit einer spirituell orientierten Politik. Letztes f├╝hrte mich zu meiner Vision einer freien und bewussten Menschheit, dessen wesentlicher Teil eine Welt ganz ohne Geld ist. Auch das war eine wichtiger Moment f├╝r mich, da er mir die entscheidende Klarheit ├╝ber meine Vorstellungen des Lebens auf der Neuen Erde brachte.

So unterschiedlich die Themen waren, mit denen ich mich in den letzten 30 Jahren besch├Ąftigte, so f├╝gen sie sich f├╝r mich wie ein roter Faden zusammen und zeigen alle Teilaspekte dessen, was ich bin. R├╝ckblickend bin ich auch sehr dankbar f├╝r die vielen F├╝gungen und h├Âheren F├╝hrungen, welche mein Leben bis heute so wunderbar begleiten.

Es zeigt auch, dass ich nie ein Mensch gewesen bin, der sich nur mit einem Thema besch├Ąftigt und darin seine Erf├╝llung findet. So bin ich eher jemand, der die unterschiedlichsten Themen miteinander zu verbinden vermag und durch eine klare Ausrichtung auf das g├Âttliche Licht in mir und auf den h├Âheren kosmischen Plan, der sich in dieser Zeit auf der Erde entfaltet, meinen Mitmenschen Sinn und Orientierung geben kann.

Mein Fokus ist dabei auf die Einheit des Lichts gerichtet. Wir sind als Menschheit und auch als Individuen aus einer g├Âttlichen Einheit gekommen, um hier auf der Erde die Trennung unseres Bewusstseins von dieser G├Âttlichkeit oder der Sch├Âpfung zu erfahren und dadurch wieder zur├╝ckzufinden in die Einheit des alles umfassenden Seins, in die Einheit des Lichts.


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