Spirit-Moments von Stefanie Menzel

Spirit-Moments von Stefanie Menzel

Es gibt einige Lichtmomente, die fĂŒr mein Leben prĂ€gend waren. Aber, wie sagt man so passend: Man lebt das Leben vorwĂ€rts und versteht den Sinn der einzelnen PhĂ€nomene erst im RĂŒckblick.

Ich war mit Sicherheit ein sehr normales Kind, aufgewachsen am normalen Niederrhein, mit normalen Eltern und Geschwistern, mit einer normalen Schulbildung, mit normalen Freunden, Lehrern und Sportkollegen. Was mich immer ausgezeichnet hat, war, dass es mir lebenslang, bis heute, schwerfĂ€llt, AutoritĂ€ten anzuerkennen, und dass ich immer sehr darauf bedacht war, auf meine innere Stimme oder den unbedarften gesunden Menschenverstand zu hören und meinen eigenen Weg zu finden. Bereits in meiner Jugend interessierten mich die Themen SpiritualitĂ€t, Menschsein, Philosophie und Psychologie, aber am meisten beschĂ€ftigten mich die einfachen ZusammenhĂ€nge des Lebens und die Frage, welche Rolle bei diesen ZusammenhĂ€ngen die großen Weltreligionen fĂŒr uns Menschen spielen. In keiner Religion, aber auch nicht bei den philosophischen Altmeistern, fand ich auf meine Fragen Antworten und dachte zunĂ€chst, dass das Studium der Naturwissenschaften mir bei meiner Suche weiterhelfen könnte. Auch hier aber gab es fĂŒr mich nur gĂ€hnende Leere, keine Antworten. Es ploppten vielmehr nur noch mehr Fragezeichen auf, und tiefe innere Krisen und Zweifel bohrten in mir. Ich war mit damals 23 Jahren bereit, mich aktiv und bewusst aus dem Leben zu ziehen.

Um als „letzte Chance“ vor diesem Ausstieg eine Antwort auf all meine Fragen zu finden, besuchte ich eine Informationsveranstaltung in einer anthroposophischen Einrichtung. An diesem Abend erklĂ€rte der Dozent, dessen Namen ich nicht mehr weiß, kurz und knackig das anthroposophische Menschenbild mit seinen verschiedenen energetischen Aspekten, und er zeichnete ein Bild zu Astral- und Ätherkörper. Und da war er, der Spirit Moment! In dem Augenblick im Jahr 1982 um 20.35 Uhr, irgendwo auf der SchwĂ€bischen Alb in einem muffigen Vortragssaal, wurde mir durch das, was der Herr berichtete, schlagartig klar, was ich mein gesamtes Leben bereits gesehen hatte, was mir jedoch bis zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst war: Ich sehe die Energiefelder des Lebens. Und, was fĂŒr mich in diesem Augenblick die Erleuchtung war: Das, was ich da sehe, sehen andere Menschen anscheinend nicht! Es wurde mir in diesem kurzen Moment schlagartig bewusst, dass ich das, worĂŒber er berichtete, immer schon wahrgenommen hatte. Aber ich habe mich niemals darĂŒber mit meiner Familie oder den Freunden und Lehrern ausgetauscht. Du fragst ja nicht nach, wie genau jemand eine Tomate sieht. Du fragst nicht, warum diese Wabbelkörper um den materiellen Körper herum bei jedem Menschen und bei allen Tieren und Pflanzen anders aussehen, und du fragst nicht nach, warum dein Papa bei einem Wutanfall ein großes rotes Feld um sich herum hat oder warum alle Hunde immer mit großen Blasen miteinander verbunden sind. Du fragst nicht, warum zwischen dir und deinen Eltern so feste SchnĂŒre sind, ganz gleich, wie weit du dich wegbewegst, und warum ein Wald, aus deiner Sicht, nicht aus einzelnen BĂ€umen besteht.

In genau diesem Augenblick, in eben jenem Spirit Moment, öffneten sich fĂŒr mich neue Tore zur Welt. Sehen, FĂŒhlen und Denken waren in dem Augenblick wie ein helles Licht gemeinsam in meinem Herz gelandet. Es war so, als ob in einem großen Ballsaal alle TĂŒren gleichzeitig geöffnet werden und von allen Seiten helles Licht einströmt. – Den Rest des Abendvortrags, der sicherlich sehr interessant war, hörte ich nicht mehr. Ich saß da auf meinem Platz, mitten in meinem persönlichen erleuchteten Ballsaal, unglaublich tief berĂŒhrt, dankbar und erfĂŒllt, verbunden und angekommen. Dieser Zustand der Stille und inneren Ruhe hielt, denke ich, einige Tage an. Das ZeitgefĂŒhl geht in solchen Spirit Moments verloren, genauso wie das GefĂŒhl fĂŒr die normalen AlltagsablĂ€ufe. Denn, ganz klar: Diese Dimensionen, die sich da fĂŒr mich offenbart hatten, finden jenseits von Zeit und Raum statt.

Mit dem jetzt erwachten Bewusstsein, hellsichtig zu sein – eine FĂ€higkeit, zu der im Übrigen jeder Mensch in der Lage ist –, öffneten sich mir unendliche TĂŒren der Wahrnehmung, ja mehr noch, es gab und gibt gar keine TĂŒren mehr, ich schwebte einfach auf ein neues, vorher ungeahntes Level! Die normalen Alltagssinne als „hell“ zu erleben bedeutet, dass man in seinem Gehirn beschrĂ€nkende Muster aufgelöst hat, die einen bisher in der VierdimensionalitĂ€t gefangen gehalten haben. Die sowieso um uns herum vorhandenen unendlichen Schwingungsfelder werden vom Gehirn nicht weiter ausgeblendet, sondern ĂŒbersetzt. Diese neuen Wahrnehmungen und Informationen folgen keiner Logik. Das Denken verĂ€ndert sich, und die dann erlebten PhĂ€nomene sind fĂŒr den „normalen Verstand“ unbeschreiblich.

So schön, unfassbar und befriedigend dieses Ereignis auch war: Was genau sollte ich mit meinem jugendlichen Leichtsinn jetzt damit anfangen? – ZunĂ€chst musste ich meine Erkenntnisse ĂŒber das Geschehene vertiefen und vor allen Dingen meine alten Denk- und Glaubensmuster und die traditionellen BeschrĂ€nkungen loslassen. Warum ich? Warum jetzt? Ich spinne! Aber irgendwie auch geil
 Mich interessierten natĂŒrlich die jetzt sichtbaren ZusammenhĂ€nge, und meine innere Welt wurde von Tag zu Tag komplexer. Was geschieht, wenn man fĂŒhlt? Was verbindet die Menschen untereinander? Haben wir Einfluss auf die Energiefelder? Wie funktioniert all das, was ich sehe?

Um auf meine Art weiter forschen zu können, begann ich ein anthroposophisch ausgerichtetes, therapeutisch-kĂŒnstlerisches Studium, bei dem ich intensiv die Geisteswissenschaften studierte, die mir ja jetzt schon die TĂŒren geöffnet hatten. Durch die umfangreichen Werke von Rudolf Steiner und Helena Blavatsky bekam ich, nach dem rein intellektuell orientierten Unistudium, eine freie, aber herzlich-gedankliche Orientierung. Ich beschĂ€ftigte mich mit den Grenzbereichen der Wissenschaften, dieses Mal mit den Biografien und den Forschungen großer Physiker. Und an einem gemĂŒtlichen „Schmökertag“ ist wĂ€hrend meiner intensiven LektĂŒre und der BeschĂ€ftigung mit dem Doppelspaltversuch das Wissen „vom Kopf ins Herz gerutscht“, wie ich es gerne nenne. Ich fĂŒhlte auf einmal das neue Bewusstsein, das mir das Andocken an das Bewusstsein der großen Physiker eröffnet hatte, tief in mir, in meinem Herz angekommen und verankert. Max Planck, Albert Einstein, Erwin Schrödinger, Werner Heisenberg und einige mehr öffneten mir in diesem Spirit Moment die TĂŒr zur Heilenergetik und zur Sinnanalytischen Aufstellungsarbeit.

Ja, alles ist EINS, und ja, unser Bewusstsein erschafft unsere RealitĂ€t, und ja, wir selbst sind Bewusstsein und leben als und in Projektionen, und genau hier können wir ansetzen und haben die Freiheit, unsere Projektionen zu wandeln. Wenn die alten wissenschaftlichen GlaubenssĂ€tze weichen, ist die Menschheit auf einem vollkommen neuen Weg zu Möglichkeiten, ihre wahre Schöpferkraft zu entdecken und zu leben. Die Heilenergetik war in diesem Erkenntnisprozess und aus diesem fĂŒr mich eindrĂŒcklichen Spirit Moment als Lebensphilosophie geboren.

All dies geschah bereits einige Zeit, nachdem ich vier Kinder bekommen hatte und meine Ehe missglĂŒckt war – trotz oder wegen meiner FĂ€higkeiten und entsprechenden Lebenshaltung –, und mir wurde klar, dass ich die Aufgabe hatte, aus meinen HellfĂ€higkeiten und dem neuen wissenschaftlichen Bewusstsein fĂŒr unsere westliche Denkweise eine zeitaktuelle und lebenstaugliche, praxisorientierte und nachhaltige Lebensphilosophie zu erschaffen. Nicht abgehoben, sondern alltagstauglich, fĂŒr jeden verstĂ€ndlich, an unserer westlichen Kultur orientiert, methodisch umsetzbar und fĂŒr jene Geister geschaffen, die vom Denken her bereits in der Lage sind, dieses neue Bewusstsein in ihrem Leben umzusetzen und auszuprĂ€gen. Die Heilenergetik war also als neues Bewusstsein mein „nĂ€chstes Kind“ und durfte sich entwickeln.

Was bedeutet die Heilenergetik als Symbiose von Hellsinnigkeit und neuem Bewusstsein konkret?

  1. Wir selbst erschaffen auf der Grundlage unseres Energiefeldes mit unserem Bewusstsein unsere RealitÀt; jeder von uns.
  2. Alles, was ist und geschieht, erfĂŒllt einen Sinn auf der feinstofflichen Ebene. Das ist aus der „mentalen Vogelperspektive“ gut zu erkennen.
  3. Wir sind immer mit jedem Menschen, aller belebten und unbelebten Natur und allem, was ist, energetisch verbunden – deutlich fĂŒhl- und sichtbar bei der sinnanalytischen Aufstellungsarbeit.
  4. Lange Jahrhunderte waren wir in Projektionen verhaftet, und wir sind uns bis heute unserer energetischen Kraft nicht bewusst. Wir geben die Verantwortung fĂŒr unser Leben gerne an externe AutoritĂ€ten (Gott, Meister, Gurus, Engel, Teufel, Medien, Mediziner, Chefs, Geld, Politiker, Steine, Heilige, Esoteriker, KirchenfĂŒhrer etc.) ab. Damit ist jetzt endlich Schluss!
  5. Das Leben im Hier und Jetzt, mit den stĂ€ndig sich verĂ€ndernden energetischen UmstĂ€nden, bedeutet, Eigenverantwortung zu ĂŒbernehmen, um eine neue Dimension (Wandel in die 5. Dimension) der Verbundenheit zu erleben.
  6. Wir leben die DualitĂ€t, die Trennung und das Abgetrenntsein von anderen Menschen, von unserem Körper, von unseren GefĂŒhlen. Trennung ist jedoch Illusion, und Ziel der Erfahrung von Trennung ist es, ins FĂŒhlen zu kommen, um letztendlich zu wachsen und zu erwachen. Es gibt keine Trennung! Alles ist EINS!
  7. Es braucht keinerlei Bewertungen; alles im Leben ist gleich-gĂŒltig. Unsere RealitĂ€t ist letztlich nur der Spiegel fĂŒr das, was in uns ist, und dem begegnen wir einzig und allein, um zu lernen. Wenn wir etwas oder jemanden in unserem Leben erleben, der oder das uns nicht gefĂ€llt, ist das eine Projektion aus unserem Unterbewusstsein. Alles, was wir als RealitĂ€t erleben, sind wir selbst und unsere verschiedenen seelischen Aspekte. Eine objektive RealitĂ€t ist nicht existent.
  8. Wir sind Bewusstsein, Energie und können als Bewusstsein alles erschaffen, was wir denken und fĂŒhlen können.
  9. Mangel gibt es nur in der beschrĂ€nkten Vorstellung unseres Egos. Das Universum ist FĂŒlle und immer lösungsorientiert.
  10. Wir können und dĂŒrfen uns selbst in einen heilen Zustand versetzen, indem wir die Projektionen im Außen erkennen und energetisch auflösen.
  11. In der Heilenergetik gibt es Methoden, mit denen jeder die Blockaden in seinem Leben lösen kann. Damit wird das Leben bewusster, leichter, klarer, kraftvoller und gesĂŒnder.
  12. Aus unseren alten, noch wirksamen Mustern erschaffen wir uns immer wieder die gleiche alte, belastende RealitĂ€t. (TĂ€glich grĂŒĂŸt das Murmeltier!) Wir dĂŒrfen endlich loslassen, voller Vertrauen!

Wir dĂŒrfen uns entscheiden, das wahre Menschsein gesund und in FĂŒlle zu leben, verbunden ĂŒber unser Herz und in Liebe mit allem, was ist. Das Herz ist in der heilenergetischen Arbeit das zentrale Organ, sowohl materiell als auch feinstofflich, zur Orientierung im Leben.

Ich habe in den vergangenen 25 Jahren verschiedene BĂŒcher zu diesem Thema veröffentlicht, Kartensets und CDs herausgebracht. Ich leite Seminare, Ausbildungen, halte VortrĂ€ge, gebe Interviews, nehme an Kongressen teil, habe verschiedene Podcast-Reihen auf den Weg gebracht, begleite die Menschen mit kurzem oder lĂ€ngerem individuellen Mentoring dabei, ihren eigenen Spirit Moment zu entdecken, und lebe bewertungsfrei aus der Vogelperspektive die QualitĂ€t der neuen Dimension.

Heilenergetik bedeutet, die eigene GenialitĂ€t zu ERKENNEN, alles, was der Umsetzung im Leben im Weg steht, zu VERÄNDERN, um dann mit Leichtigkeit kraftvoll, bewusst und erfĂŒllt zu LEBEN.

HEILENERGETIK     ERKENNEN – VERÄNDERN – LEBEN!

Stefaniemenzel.de


Wer Fragen an Stefanie Menzel hat, kann gerne Kontakt zu ihr aufnehmen.

Scroll to Top